Auf zu digitalen Welten

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jugend.beteiligen.jetzt auf der Jugendmeile des Bundesfamilienministeriums in Berlin

Am vergangenen Wochenende lud die Bundesregierung zum Tag der offenen Tür in Berlin ein, einen Blick hinter die Kulissen der Bundespolitik zu werfen. Vor dem Familienministerium wurde die Glinkastraße bereits zum dritten Mal in Folge zur Jugendmeile mit einer mobilen Kletterwand, AirBrush- und Streetart-Workshops, einer Ausstellung geflüchteter Jugendlicher, einer Karaoke-Maschine und vielem mehr. Jugendreporterinnen und Jugendreporter der Jugendpresse Deutschland berichteten live vom Tag der offenen Tür und übernahmen für das Wochenende die Online-Kommunikation des Ministeriums.

Unter dem Stand-Motto „Wie TOOL ist das denn?“ luden auch jugend.beteiligen.jetzt und das Beteiligungsportal jup! Berlin zu Gesprächen und Aktionen. Am gemeinsamen Stand konnten sich interessierte Jugendliche wie Bürgerinnen und Bürger mit ihren Lieblingstools in einer Fotobox fotografieren und gleich auf Instagram posten lassen. Darüber hinaus öffneten VR-Brillen den Blick in digitale Welten und in einer Umfragen wollten wir wissen, wann Jugendliche ihre Stimme laut werden lassen und welche digitalen Tools sie dazu nutzen.

Fast alle Befragten nutzen Messenger-Dienste wie WhatsApp und mehr als ein Drittel soziale Netzwerke wie YouTube oder Instagram, um ihre Meinung mit anderen zu teilen. Dabei betont knapp die Hälfte „Wenn ein Problem wirklich dringend wird, mache ich meinen Mund schon auf!“. Um sich in der Nachbarschaft oder der eigenen Stadt einzubringen gehen 50 % auch weiterhin Offline-Methoden nach, indem sie das Gespräch suchen oder einen Brief an die Stadtverwaltung oder den Stadtrat schreiben. Damit digitale Tools wirklich Anwendung finden, brauchen sie laut 86 % der Befragten vor allem zwei Dinge: Sie müssen einfach sein und Spaß machen!