Projektideen

Die Idee ist da, das Projekt aber noch nicht gestartet? Hier entsteht eine Übersicht über neue Vorhaben und Initiativen.

Starten Sie Ihre Projektidee, Foto unter CC0
Starten Sie Ihre Projektidee, Foto unter CC0

Projektideen verfolgen

Bevor ein Projekt zur Guten Praxis wird, muss es erstmal anfangen. Wir stellen hier in Kürze Ideen, Konzepte und gestartete Projekte vor, um die Vielfalt digitaler Beteiligung zu zeigen.

Sie haben gerade ein Projekt begonnen bzw. planen eines? Dann schicken Sie uns Ihr Vorhaben:

Projektideen: Wir stellen sie vor

Das von Think Big geförderte Projekt „Cube. Your take on Europe“ sammelt die Meinung junger Europäer*innen über Europa ein. Auf einer Plattform werden Workshop-Konzepte für Schulen zur freien Verfügung gestellt. Diese Workshops finden dann  „offline“ in Schulen und Bildungseinrichtungen statt. In den Workshops formulieren die Schüler*innen ihre Ideen und Wünsche zur politischen Zukunft Europas. Diese werden aufgeschrieben und zurück an das Projekt gesendet. Cube. speist dieses Stimmungsbild in bestehende Wege der Partizipation und Zivilgesellschaftliche Gruppen ein und wirkt als Advokat dieser Stimmen bei den Europäischen Institutionen.

Zusätzlich erstellen sie für junge europäische zivilgesellschaftliche Organisationen und Gruppen eine Plattform. Mit einem Intranet wollen sie verbinden, was zusammengehört: junge Menschen mit dem Ziel ihre Ideen in die Europäische Politik miteinzubringen. Hier werden policy proposals und Ideen aus verschiedenen Formaten hochgeladen, können gesucht und gefunden werden, abgeglichen und ermöglichen somit gemeinsame Aktionen und Partnerschaften für einzelne Ideen.

Mehr zum Projekt findet sich auf der Webseite www.cubeyourtake.eu. Zu erreichen ist das Projekt auch über die Facebook Präsenz.

Über die Plattform www.geislinger-jugend.de können Jugendliche seit Januar 2017 ihre Ideen und Wünsche für die die baden-württembergische Stadt Geislingen kundtun und gleichzeitig bereits bestehende Vorschläge bewerten und kommentieren. Darunter sind Ideen wie ein Bodentrampolin im Stadtpark, eine Sommerrodelbahn oder Wasserspender im SkatePark.

Um möglichst vielen Jugendlichen die Teilnahme zu ermöglichen, wählte der Stadtjugendring bewusst ein Medium abseits der gängigen Sozialen Netzwerke. Denn wer sich etwa bei Sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Co. anmeldet, muss deren Datenschutz- und Urheberrechtsbestimmungen akzeptieren und mindestens 13 Jahre alt sein. Auch verfügen Facebook und Co. über keinerlei Funktionen der Filterung, Sortierung und Archivierung von Beiträgen.

Das Angebot von www.geislinger-jugend.de dagegen fundiert auf einer geo-basierten Partizipations-Plattform, kann wahlweise mit oder ohne vorherige Registrierung genutzt werden und bietet umfangreiche Strukturierungsmöglichkeiten. Darüber hinaus können ansässige Organisationen die Plattform nutzen, um eigene Meldungen zu posten. Mit einer automatischen Integration von Facebook- und Twitter-News werden Jugendlichen direkt über relevante Themen aus ihrem Umfeld informiert.

Um die Nutzung der Plattform anzuschieben, führte der Stadtjugendring eine Jugendkonferenz zu Beginn des Jahres 2017 durch, stellte die dort gesammelten Vorschläge ein und bespielt seitdem die Plattform aktiv.

Jugendliche von heute sind die Nutzer*innen der kommunalen Infrastruktur von morgen. In München sollten Jugendliche daher über die Gestaltung ihres Viertels, in diesem Fall des Münchner Nordostens, mitbestimmen können. 

In Digitalwerkstätten konnten sich Jugendliche mit dem Computerspiel Minecraft, mit Audioguides, via Talkbox und in einer Forschungswerkstatt Positionen zur Stadtentwicklung im Münchner Nordosten erarbeiten. Auf der abschließenden Jugendkonferenz  am 31. März 2017, präsentieren sie ihre Ergebnisse.

Beim Projekt PLAN NORD OST beschäftigten sich Jugendliche zwischen 14  und 18 Jahren mit dem Thema Stadtplanung. Die Hauptakteurinnen und  -akteure auf der Jugendkonferenz waren die Jugendlichen selbst – nicht nur im Publikum, sondern auch auf der Bühne. Sie hielten Vorträge, präsentierten die Ergebnisse der Digitalwerkstätten und diskutierten mit Stadtplaner*innen  sowie Kommunalpolitiker*innen über ihre Ideen für das neue Viertel und  den Planungsprozess. Die Ergebnisse sind auch online auf der Plattform dargestellt und werden aktuell in den Planungs- und Umsetzungsprozess der Stadt München mit einbezogen.

Mehr zum Projekt findet sich auf www.plan-nord-ost.de.

In unserer Reportage, informieren wir ausführlich über das Projekt.