Ypart

Ypart lädt Jugendliche, Politik und Verwaltung ein, gemeinsam an verschiedenen Themen zu arbeiten.

Ypart Startseite, Screenshot: ypart.eu
Ypart Startseite, Screenshot: ypart.eu

Für wen geeignet?

Das Angebot richtet sich an Verbände und deren Mitglieder, an Organisationen also, in denen die Beteiligung der Mitglieder an der Entscheidungsfindung gestärkt werden soll. Gemeinde- oder Jugendräte können ihre Aktivitäten und Arbeit auf Ypart transparent und offen zugänglich machen.

Was bietet Ypart?

Ypart ist eine Online-Beteiligungsplattform, ausgerichtet auf Jugendliche, die Lust auf einen Austausch zum Beispiel mit Politik und Verwaltung haben. Hier können gemeinsam Ideen entwickelt, Vorschläge eingebracht, diskutiert und abgestimmt sowie eigene Projekte gestartet werden.

Ypart ermöglicht die Organisation von drei zentralen Phasen der Beteiligung:

  1. Das Sammeln von Ideen
  2. Die gemeinsame Textbearbeitung/Textkollaboration
  3. Die gemeinsame Stadt- und Raumplanung (Arbeit mit Unterstützung durch eine Landkartenfunktion)

Mit Ypart lässt sich ein gesamter Beteiligungsprozess online begleiten und abbilden. Jugendliche können sich mit dem Tool zu aktuellen Entscheidungen, Programmen und Vorhaben einbringen. Außerdem kann man online gemeinsam an Dokumenten arbeiten, sei es ein Strategiepapier oder ein Jahresprogramm.

Textänderungen können Absatz für Absatz vorgeschlagen, kommentiert, diskutiert und abgestimmt werden.

Eine Kartenfunktion ermöglicht es, gemeinsame Stadt- und Raumplanungen mit Jugendlichen zu realisieren.

Ypart bietet insbesondere Kommunen und Verbänden die Möglichkeit, auf der Plattform ein offenes Dialogverfahren einzurichten, in das kontinuierlich Themen, Vorschläge und Anträge eingebracht und dort diskutiert werden können.

Der Grundgedanke der Plattform ist das Konzept der „Liquid Democracy“, also sich das Potenzial des Internets zunutze zu machen und flexible Beteiligungsformen zu entwickeln. So können Jugendliche selbst entscheiden, in welchem Maß sie sich in Prozesse einbringen wollen. Die freie Software, auf der die Plattform aufbaut, nennt sich „Adhocracy“ und ist modular aufgebaut, so dass sich die Nutzenden ihren eigenen Beteiligungsprozess selber zusammensetzen können. Eine Moderation der Prozesse ist nicht nötig (aber möglich) und eine Terminfunktion unterstützt die zeitliche Strukturierung.

Darauf ist zu achten:

Ypart.eu wird voraussichtlich bis Ende 2017 mit der bisherigen Software laufen. Anfang 2018 wird der Betrieb eingestellt und ein Nachfolge-Werkzeug zur Verfügung gestellt werden, das mit einem ähnlichen Funktionsumfang, aber mit neuer Nutzeroberfläche und technisch modernerem Ansatz, an den Start gehen soll. Weitere Infos und eine Testversion zum Ausprobieren gibt es unter opin.me.

Die wichtigsten Funktionen auf einen Blick

Kommunikation und Zusammenarbeit während der Beteiligung

  • gemeinsame Ideenfindung online
  • gemeinsame Textkollaboration
  • gemeinsame Stadt- und Raumplanung


Einbindung der Tools in den Beteiligungsprozess

  • bietet die Einrichtung eines offenen Dialogverfahrens
  • ein gesamter Beteiligungsprozess kann begleitet werden
  • Moderation kann für den Prozess eingerichtet werden

 
Technische Details und Lizenz

  • kostenlos
  • open source
  • integrierte Kartenfunktion

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