FAQ

Hier beantworten wir häufig gestellte Fragen rund um jugend.beteiligen.jetzt und digitale Jugendpartizipation.

jugend.beteiligen.jetzt – für die Praxis digitaler Partizipation ist ein Gemeinschaftsprojekt von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR) und IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V., initiiert und gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Koordinierungsstelle „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ unterstützt die Einbindung des Vorhabens in die gleichnamige Jugendstrategie des BMFSFJ.

Mehr zu jugend.beteiligen.jetzt gibt es in der Rubrik Über uns.

jugend.beteiligen.jetzt möchte eine lebendige Beteiligungskultur im Alltag von Jugendlichen und politischen Entscheidungsträger*innen fest verankern. Dazu vernetzen wir Initiator*innen und Entscheider*innen und qualifizieren sie für passgenaue, zielgruppengerechte, zugängliche sowie mehr Beteiligungsverfahren. Jugendbeteiligung soll als ein grundsätzlicher Bestandteil politischer Entscheidungsprozesse begriffen, immer mitgedacht und eingeplant werden.

Das Projekt jugend.beteiligen.jetzt stellt auf dieser Online-Plattform Erfahrungen und Tools gebündelt zur Verfügung. Es unterstützt durch Wissen zu digitalen Werkzeugen, Prozessen und Methoden der Beteiligung. Es verlinkt auf bestehende Netzwerke und Qualifizierungsangebote und zeigt gute Beispiele aus der Praxis ausgewählter digitaler Jugendbeteiligungsprojekte.

Hinter jugend.beteiligen.jetzt stehen die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) und IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. Initiiert und gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Koordinierungsstelle „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ unterstützt die Einbindung des Vorhabens in die gleichnamige Jugendstrategie des BMFSFJ.

Mehr zu jugend.beteiligen.jetzt und den Trägern gibt es in der Rubrik Über uns.

Digitale Jugendbeteiligung: Das ist die Beteiligung junger Mensch mit Hilfe von digitalen Medien. Mehr zu digitaler Jugendbeteiligung.

Für mehr Informationen zu wirksamen digitalen Jugendpartizipationsprojekten empfehlen wir die Lektüre der Guidelines für gelingende ePartizipation Jugendlicher. Mehr zum Prozess gibt es in der Rubrik Projekt planen.

Nein. Genauso wie bei Offline-Prozessen bleiben Teilnehmende nur bei der Stange, wenn ihnen der Nutzen und die erreichbaren Ergebnisse der Beteiligung klar sind. Entscheidend ist, dass sich das Beteiligungsprojekt um eine echte kommunalpolitische Entscheidung dreht und das Thema relevant für Jugendliche ist. Praxiserfahrung zufolge hat dies vor allem dann funktioniert, wenn die Jugendlichen zu Beginn in alltäglichen Kontexten angesprochen werden, die ihnen auch unabhängig von dem Beteiligungsprojekt vertraut sind. Bei Offline-Prozessen ist dies beispielsweise die Schule, der Jugendtreff oder ein Sportverein. In der digitalen Welt sind dies Social Media-Plattformen, mit denen die Jugendlichen über Laptop oder Smartphone kommunizieren. Im weiteren Verlauf können die Jugendlichen – gegebenenfalls in Abstimmung mit der Prozessmoderation auch Tools einsetzen, die eigens für digitale Jugendpartizipation entworfen worden sind, wie zum Beispiel die Plattform Ypart. Weiterführende Informationen zur Mobilisierung der Jugendlichen und einer kompetenten Moderation finden sich in der Rubrik Projekte planen.

In der Rubrik Gute Praxis stellen wir inspirierende Jugendbeteiligungsprojekte vor.

Hier können Sie ein Projekt einreichen.

Unter Praxis haben wir viele hilfreiche Tipps zusammengestellt. Dort finden Sie Projekte, die inspirieren, Tipps zur Umsetzung und Projektplanung sowie Informationen zu Netzwerken und Fördermöglichkeiten. Wenn Sie ein digitales Jugendbeteiligungsprojekt planen, dann melden Sie sich gerne bei uns und stellen Ihr Projekt unter Projektideen vor.

Mehr Infos dazu gibt es unter Fortbildungen.

Unsere Entscheidungshilfe unterstützt Sie bei der Auswahl des/der richtigen Tools.

In den Toolvorstellungen haben wir die Anbieter des jeweiligen Tools verlinkt. Diese sind bei Fragen ein guter erster Anlaufpunkt. Darüber hinaus können Sie gerne unsere Experten vom DBJR und IJAB bei Fragen rund um Tools kontaktieren.

Die erforderlichen technischen Kenntnisse hängen von den genutzten Tools ab. So ist ein Einstieg mit möglichst intuitiven Tools möglich, wie die Erstellung und Moderation einer Chat-Gruppe auf einer Social Media-Plattform. Die Wahl sollte sich vor allem nach den Zielgruppen richten: Welche Jugendlichen genau möchte ich erreichen? Und wo sind diese unterwegs? Die Nutzung von digitalen Beteiligungswerkzeugen kann im Verlauf des Projektes gesteigert und mit Offline-Methoden verbunden werden. Anhaltspunkte für das passende Tool kann die Entscheidungshilfe  geben. Neben Gesprächen zu Online-Medien mit Jugendlichen selbst, die somit den Beteiligungsprozess mitgestalten können, gibt es unterschiedliche Weiterbildungsangebote.

Wenn Sie Feedback zu einem Tool haben, dann können Sie das direkt unter der Kurzvorstellung eines jeden Tools loswerden. Ganz einfach ohne Login oder ähnliches. Für allgemeines Feedback nutzen Sie bitte das Kontaktformular.

jugend.beteiligen.jetzt informiert zu digitaler Jugendbeteiligung und unterstützt Sie bei der Projektplanung sowie der Auswahl passender Tools für einen Prozess.

Unter Fördermöglichkeiten gibt es Informationen zu Institutionen, die eine individuelle Beratung anbieten.

Bitte beachten Sie dazu unser Impressum.

Redaktionelle Beiträge und Texte stehen soweit nicht anders angegeben unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-SA (Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen). Soweit nicht anders angegeben bedarf die Verwendung, Reproduktion oder Weitergabe von verwendeten Bilder und Grafiken sowie dem Layout und Design dieser Website der vorherigen schriftlichen Zustimmung der DKJS

 

Jein. Wie viele Ressourcen für ein digitales Beteiligungsprojekt benötigt werden, hängt – ähnlich wie bei analoger Beteiligung − von der Größe und der Ausgestaltung des Projekts ab. Schon kleine Vorhaben, wie die Renovierung eines Sportplatzes, können über digitale Partizipationstools gestaltet werden. Da digitale Beteiligungsprozesse für möglichst viele Jugendliche und kontinuierlich zugänglich sein sollten, verteilen sich im Regelfall die zeitlichen Ressourcen anders als bei Treffen zu bestimmten Zeitpunkten vor Ort. Wenn ein/e Prozessmoderator*in fortlaufend eine Online-Diskussion begleitet, ist der Aufwand höher als bei punktuellen Einzelabstimmungen, zum Beispiel über das Abstimmungstool Tricider. Bei selbstmoderierenden Verfahren wiederum ist der Aufwand für die Jugendlichen selbst viel aufwändiger.

Nein. Unter Fördermöglichkeiten haben wir Informationen zu Fördergebern bereitgestellt.

Wenn Jugendliche über alltägliche Kommunikationswege des Internets auch Einfluss auf eine für sie relevante Entscheidungsfindung haben, wird dies als persönlicher Zugewinn betrachtet. Weiterführende Informationen zu digitalen Lebenswelten Jugendlicher und einer geeigneten Form der Ansprache finden sich unter Studien.

Erwachsene, die „cool“ mit Jugendlichen reden wollen, kommen bei den Jugendlichen meistens nicht gut an. Die Frage ist vielmehr: Passt die Sprache zu der Person, können die Jugendlichen sie damit ernst nehmen und fühlen sie sich selbst dadurch ernst genommen? Dabei ist es hilfreich, wenn die Jugendlichen den/die Moderator*in schon einmal gesehen und gehört haben, damit sie wissen, mit wem sie kommunizieren. In der Kommunikation mit den Jugendlichen sollte immer bedacht werden, möglichst viel über ihre Ansichten zu erfahren und mit ihnen gemeinsam ihre Belange zu erörtern und zu konkretisieren. Die initiierende bzw. moderierende Person sollte sich zurückhaltend und sachlich verhalten, um die Inhalte und Meinungen der Jugendlichen möglichst nicht zu beeinflussen. Auch wenn es am Anfang schwierig sein kann: Übung macht die Meisterin oder den Meister!

Das hängt von der Gestaltung des Beteiligungsprozesses ab. Ist eine Kommunikation „rund um die Uhr“ und zwischen den Jugendlichen möglich, sodass die Moderation die Diskussion strukturieren muss und darauf immer ein Auge haben sollte? Verläuft die Kommunikation nur zwischen einzelnen Jugendlichen und der Moderation, sodass der Zeitpunkt der Diskussion selbst bestimmt werden kann? Da digitale Tools potenziell eine kontinuierliche Partizipation ermöglichen, gestaltet sich der Aufwand anders als bei Projekten vor Ort. Je mehr kommuniziert wird, desto mehr Aufwand bringt digitale Beteiligung mit, aber desto höher kann auch die Detaildichte des Prozessergebnisses sein. Idealerweise wird der Beteiligungsprozess von einem Team geleistet, zu dem auch Politik und Verwaltung – in unterschiedlichen Rollen – gehören. Hier kann durch zuverlässige Zuarbeit und Aufgabenteilung Entlastung für alle erfolgen. Am Ende muss die Moderatorin oder der Moderator selbst entscheiden, wie sie oder er am zielführendsten die eigenen Ressourcen einsetzen kann.

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