3. Treffen des Qualifizierungsnetzwerks „Digitale Jugendbeteiligung“ in Erfurt

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Am 1. und 2. März 2018 fand das 3. Netzwerktreffen statt. Schwerpunkte lagen auf dem Austausch zu Tools, dem Resümee der Pilotqualifizierung sowie Planungen neuer Qualifizierungen und der kommunalen Verankerung von Jugendbeteiligung.

Das dritte Netzwerktreffen stand ganz im Zeichen der Auseinandersetzung mit Tools und ihren Potenzialen im Kontext der digitalen Jugendbeteiligung. Das Treffen bot den 18 Teilnehmenden aus dem ganzen Bundesgebiet gleich mit mehreren Programmpunkten die Gelegenheit, Tools auszuprobieren und anzuwenden.

Den Auftakt machte eine Austauschrunde bei dem Netzwerkmitglieder in ihren digitalen Werkzeugkasten blicken ließen und einander Plattformen vorstellten, die sie bereits benutzen oder die ihr Interesse geweckt hatten. Dabei kristallisierten sich die Schwerpunkte Projektmanagement/Visualisierung, Stadtplanung und Abstimmungstools heraus. Die Teilnehmenden besprachen so unterschiedliche Plattformen wie den Workshop-Planer SessionLab, das Task Management System meistertask oder das Feedback-Tool AnswerGarden

In einer Video-Schalte stellten Julian Kulasza und Steffi Winkler (WeTeK Berlin gGmbH) weitere Erkenntnisse aus der im Januar 2018 abgeschlossenen Pilotqualifizierung vor, welche in Kürze auch auf jugend.beteiligen.jetzt zugänglich gemacht werden. Die Diskussion ging über in einen Austausch über kommende Qualifizierungsangebote. Herauszuheben sind an dieser Stelle das am 19. März beginnende jbjMOOC sowie die siebentägige Fortbildung zu digitaler Jugendbeteiligung des LidiceHauses, die auf Basis des Curriculums „Praxis Digitale Jugendbeteiligung“ angeboten wird. Während die Anmeldung für letztere Fortbildung demnächst geöffnet wird, können Sie sich für den MOOC bereits einschreiben. Bei dem jbjMOOC handelt es sich um einen Online-Kurs zu digitaler Jugendbeteiligung, der von Studierenden der Hochschule Esslingen in Kooperation mit jugend.beteiligen.jetzt und mehreren Mitgliedern des Qualifizierungsnetzwerks erarbeitet wurde. 

Tools: Ausprobieren und Diskutieren

Der zweite Tag des Netzwerktreffens stand dann wieder ganz im Zeichen des Ausprobierens: Netzwerkmitglied Tobias Thiel lotete mit den Teilnehmenden die Potentiale von Virtual Reality und 360-Grad-Videos für digitale Jugendbeteiligung aus. Dabei konnte er von seinen Erfahrungen aus dem Projekt „Du und Dein Halle in 360 Grad“ berichten. Anschließend gewährte Tim Schrock von jugend.beteiligen.jetzt einen Einblick unter die Oberfläche des ePartools.

Ein Wunsch der Teilnehmenden des letzten Netzwerktreffens in Fulda war die vertiefte Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten kommunaler Verankerung von (digitaler) Jugendbeteiligung. Deshalb war Vanessa Blödorn (Stadtjugendring Erfurt), Absolventin der Pilotqualifizierung, eingeladen, die Beteiligungsstruktur „BÄMM! - Beteiligung, Äction, Meine Meinung!“ vorzustellen. Die junge Beteiligungsstruktur kann sich auf eine Satzung berufen, die im städtischen Amtsblatt veröffentlicht wurde, und plant in Kürze die Umsetzung digitaler Beteiligungsvorhaben.

Katharina Bluhm hat die Programminhalte des zweitägigen Treffens in ihren Sketchnotes wunderbar visualisiert und dankenswerterweise zur Verfügung gestellt: