5. Treffen des Qualifizierungsnetzwerks Digitale Jugendbeteiligung in Wolfenbüttel

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Am 9. und 10. April 2019 trafen sich die Mitglieder des Qualifizierungsnetzwerks in Wolfenbüttel. In der Bundesakademie für kulturelle Bildung wurde wieder engagiert an Themen der digitalen Jugendbeteiligung gearbeitet.

Am ersten Tag stand insbesondere der Austausch zu gelaufenen Projekten und Umsetzungen digitaler Beteiligung im Vordergrund. Benedikt Reusch von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg stellte die Studie „Kommunale Kinder- und Jugendbeteiligung in Baden-Württemberg 2018“ vor. Elisabeth Heeke von der Servicestelle für Kinder- und Jugendbeteiligung NRW berichtete von der Bündelung (digitaler) Angebote auf einer geplanten barrierefreien Webseite und einigen Kommunen, die Apps und Plattformen zur Jugendbeteiligung einsetzen: Als Beispiele nannte sie etwa youpod in Düsseldorf oder between the lines in Solingen. In Schleswig-Holstein, Berlin und Bremen wurden in der Zwischenzeit Qualifizierungsreihen für Prozessmoderator*innen zum Thema Digitale Jugendbeteiligung erfolgreich beendet.

Zu Gast waren Gregor Dehmel und Annika Többen von Politik zum Anfasse e. V., die ihre Beteiligungs-App „PlaceM“ vorstellten. Am zweiten Tag konnten die Netzwerkmitglieder ein niedrigschwelliges Beteiligungs-Tool ausprobieren, welches Björn Adam von „beWirken“ präsentierte. Netzwerkmitglied Daniela Kallinich stellte die von der Landeszentrale für politische Bildung Niedersachsen umgesetzte App „Spot on“ vor, mit der sich mobile Schnitzeljagden zur Demokratiebildung umsetzen und spielen lassen.

Neben dem Austausch zu Qualifizierungen und dem praktischen Erproben aktueller Anwendungen bildeten sich Arbeitsgruppen zu weiteren Schwerpunktthemen:. So tauschte sich eine Gruppe über zukünftige Veranstaltungen und Qualifizierungen im Bereich der digitalen Jugendbeteiligung aus. Eine zweite Gruppe setzte eine Arbeitsstruktur bei einem Cloudanbieter für das Netzwerk auf, um zukünftig einfacher Dateien auszutauschen. Die dritte Gruppe machte sich Gedanken über die Bewertung und Einordnung von Beteiligungs-Apps und sich Kriterien für gelungene Beteiligungs-Tools überlegt.