Digitale Bürgerbeteiligung in der Stadtentwicklung

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Die Studie „Webbasierte Medien in der Stadtentwicklung: Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement in der digitalen Gesellschaft“ befasst sich mit der Nutzung webbasierter Medien in der Stadtentwicklung.

Wenn Bürger*innen bei städtischen Projekten mitdiskutieren oder eigene Initiativen starten, sich über Planungen informieren oder Beschwerde dagegen einlegen, dann geschieht dies heute immer häufiger auch online. Inzwischen ist das Internet in der Stadtentwicklung zu einem wichtigen Medium geworden, das neue Wege in der Kommunikation zwischen Bürgerschaft, Politik und Verwaltung eröffnet hat. Partizipation 2.0, Transparenz 2.0 oder Kollaboration 2.0 sind die Schlagworte in der aktuellen Diskussion.

All das klingt verheißungsvoll, doch auch diese Entwicklung ist nicht frei von Ambivalenzen und wirft so manche Frage auf: Entstehen durch das Internet tatsächlich neue Möglichkeiten, an der Gestaltung unserer Städte mitzuwirken und Planungs- und Entscheidungsprozesse zu beeinflussen? Lassen sich über die digitalen Kanäle breite Bevölkerungskreise erreichen? Welche Ressourcen und Kompetenzen braucht es eigentlich, damit Beteiligung im Internet auch funktioniert?

Die Studie untersucht, welche Auswirkungen der Einsatz webbasierter Medien auf Planungsprozesse, Konstellationen von Akteur*innen und Teilhabemöglichkeiten hat und zeigt Handlungsoptionen auf, wie eine partizipative Stadtentwicklung mittels webbasierter Medien weiter gefördert werden kann.

Die renommierte Agentur Zebralog war bei der Erstellung der Studie beteiligt. Weitere Informationen sowie die vollständige Studie finden Sie auf der Website des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung.

 

Quelle: www.bbsr.bund.de (14.05.2018)