Hackathon

Was ist eigentlich ... ein Hackathon?

Der Begriff „Hackathon“ kommt aus der Softwareentwicklung. Er bezeichnet ursprünglich eine Veranstaltung, bei der computerbegeisterte Menschen zusammenkommen um gemeinsam kreative Softwarelösungen für ein festgelegtes Ausgangsproblem zu entwickeln. Der Begriff verbindet die Wörter „Hack“ (was so viel wie „Trick“, „Kniff“ oder „Tüdelei" bedeutet) und „Marathon“. Damit bietet die Wortschöpfung schon einen Fingerzeig auf das Wesen des Veranstaltungsformats: nämlich dass Menschen versuchen, so schnell wie möglich in einem eng gesteckten Zeitraum eine innovative und vorzeigbare technische Lösung für ein komplexes Problem zu entwickeln.

Klassische Hackathons sind auf 24 oder 48 Stunden ausgelegt und richten sich in der Regel an IT-Entwickler*innen, Programmierer*innen, Designer*innen, Ingenieur*innen und Produktentwickler*innen. Diese stellen zuerst im Plenum Lösungsansätze für das Ausgangsproblem vor und bilden dann Teams um einzelne Ideen herum. Die Teams kreieren während der Veranstaltung möglichst funktionstüchtige Prototypen für neue Anwendungen, Apps, Dienste oder Hardware. Zum Schluss werden die Ergebnisse den Teilnehmenden präsentiert und die nützlichsten und innovativsten Lösungen von einer Jury gekürt.

Hackathons zeichnen sich durch eine lockere und kreative Arbeitsatmosphäre aus, in der kollektive Schwarmintelligenz zum Tragen kommt. Aus diesem Grund erfreut sich das Format wachsender Beliebtheit, so dass es mittlerweile in allen gesellschaftlichen Bereichen eingesetzt wird und sich nicht mehr nur an Computerbegeisterte und Programmierer*innen richtet.