Follow-up

Was ist eigentlich ... ein Follow-up?

Der Begriff „Follow-up“ kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „nach-verfolgen“, „nach-fassen“. In Kommunikations-, Lern-, Planungs- und Beteiligungsprozessen wird er, auch in deutschsprachigen Raum, oft synonym mit dem Wort „Ergebnissicherung“ verwendet.

Das Follow-up ist Teil des Prozesses und erfolgt nach dem Abschluss der Hauptarbeitsschritte, also nach Abschluss der „produktiven Phase“ in einem Prozess. Je nach Auslegung des Begriffes können verschiedene Zielsetzungen im Vordergrund stehen:

  • Erledigung von noch offenen Vorgängen
  • Dokumentation und Evaluation der Kommunikation
  • Arbeitsschritte, angewandten Methoden und Ergebnisse
  • Ergänzung und Vervollständigung der Ergebnisse
  • Planung der weiteren Umsetzung der Ergebnisse
  • Einbezug neuer Akteure in die Umsetzung

In Beteiligungsprozessen dient die Phase des „Follow-ups“ dazu, die Ergebnisse des Prozesses dokumentarisch zu sichern, auszuwerten und in konkrete Umsetzungsschritte und Aktionen zu überführen. Die Umsetzung dieser Aktionen mit allen relevanten Akteuren zu planen und zu begleiten, gehört ebenfalls dazu.

Dabei ist das Follow-up von großer Wichtigkeit, weil es die Verbindlichkeit und Nachhaltigkeit eines Beteiligungsverfahrens sicher stellt. Es dient dazu, die Ergebnisse eines Beteiligungsprozesses zugänglich und sichtbar zu machen und die Nachvollziehbarkeit der Umsetzung zu gewährleisten.