GIF

Was ist eigentlich ... ein GIF?

Das Dateiformat „.gif“ ist eigentlich ein Relikt aus den Anfangstagen des World Wide Web. Im Unterschied zu anderen Bildformaten kann ein GIF mehrere Einzelbilder enthalten. Damit werden Blinkeffekte, Bewegungsabbildungen, Erklärungen und sogar die Darstellung ganzer Geschichten innerhalb von wenigen Sekunden möglich.

GIF-Dateien werden heute immer seltener als nervig blinkende Werbebanner verwendet. Dafür werden sie millionenfach in Messenger-Diensten und sozialen Netzwerken geteilt und sind so Teil der Digitalkultur und Popkultur geworden. Während man über Portale wie giphy.com oder tenor.com sehr einfach auf unzählige GIFs mit wohlbekannten Motiven zugreifen kann, ist Vorsicht bei der Nutzung der „Daumenkino“-Bilder geboten.

David Pachali formuliert es so: „Für Nutzer in Europa [...] dürfte es in den meisten Fällen unmöglich sein, GIFs aus fremden Inhalten rechtssicher zu veröffentlichen. Auch Einzelbilder aus Filmen sind in der Regel geschützt, Ausnahmen für Zitate oder Parodien eng.“

Es empfiehlt sich also nicht, sich für die Verwendung von GIFs auf eigenen Websites oder Profilen in sozialen Netzwerken einfach aus den oben genannten Datenbanken bei den wohlbekannten Motiven zu bedienen.

Aber deshalb ganz auf GIFs verzichten? Das muss nicht sein! GIFs lassen sich mit Smartphone-Apps oder Browser-Anwendungen sehr leicht selbst erstellen. Wie gemacht für das nächste medienpädagogische Projekt mit GIF-begeisterten Jugendlichen!